Das Klein Köln |
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Öffnungszeiten ab 02.Oktober:
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| Im Klein Köln kann man ´ne Menge toller
Spielchen spielen, sauen, saufen, knutschen, heulen, mit Boxern boxen oder
schlafen, wenn man in den Seilen hängt, jeder wie er mag. Das ist das
Motto dieser wunderbaren Kultstätte, in der man sogar an die Wand gehängt
wird, wenn man erst mal berühmt ist - oder den falschen geboxt hat... |
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| Die Kult-Kneipe in der Friesenstraße feierte
ihren 75. Geburtstag Du kommst rein und tauchst ein in eine andere Welt. Du spürst, dass du einen Teil Kölns betreten hast, den es so nicht mehr gibt. So wie et fröher wor, so ist es nur noch im Klein Köln. Die Kult-Kneipe auf der Friesenstraße hat die Zeiten überlebt, sich gegenüber wechselnden Moden unempfindlich gezeigt. 1926 wurde die Kneipe eröffnet, die erste Gaststätte mit Tages- Nachtkonzession. Über die Jahrzehnte gaben sich schwere Jungs wie Schäfers Nas, Dummse Tünn, aber auch Promis wie Heiner Lauterbach oder Helga von Sinnen die Klein-Köln-Klinke in die Hand. |
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| Richtig berühmt wurde das Lokal aber als
"Boxbud". Der ehemalige Inhaber Dieter Becker, der 1961 den Laden
übernahm (wegen seiner Leibesfülle wurde er "dä Schmahl"
genannt), machte das Klein Köln zum offiziellen Wiege-Lokal. Vor den
Profi-Kämpfen in der Sporthalle oder den Sartory-Säälen stellten
die Boxer sich im KK auf die Waage. Nach den Kämpfen kamen sie dann
alle wieder zurück. Ex-Ring-Weltmeister Peter "de Aap" Müller, der schöne Rene' Weller, Box Promotor Ebby Thust, später Henry Maske und Dariusz Michalczewski und und und. Seit vielen Jahren gehört das KK nun Willi Holweg, ihn unterstützt als Geschäftsführer Heinz Rockstroh. Beiden ist zu verdanken, dass es das kleine Kölner Refugium bis heute noch gibt: Ein Muss für jeden Nachtschwärmer auf der Friesenstraße. |
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